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Junges Schach-Team der „GruMaMi“ erreicht Platz 4 in der Sächsischen Schulschacholympiade

 
Als sich vor zwei Jahren unser Grundschulteam in der Woche vor dem ersten Corona-Lockdown für das Sächsische Landesfinale der Schulschacholympiade qualifizierte, ahnte niemand, dass der 3. Platz im Bezirksausscheid 24 Monate später noch relevant für eine Qualifikation würde. Fielen 2020 und 2021 Corona-bedingt die Landesfinals aus und ebenso auch die Deutschen Meisterschaften beider Jahre, so signalisierte der Deutsche Schachbund zu Jahresbeginn 2022 überraschend den Landesschachverbänden, dass er im Mai eine Deutsche Schulschachmeisterschaft durchführen würde. Kurzerhand setzte daraufhin der Schachverband Sachsen die Sächsische Landesmeisterschaft für Grundschulen am 8. März an und erinnerte sich an die Qualifikanten der Bezirksausscheide aus dem Jahre 2020. So rutschte unser Team schließlich in das Teilnehmerfeld der diesjährigen Sachsenmeisterschaft und tatsächlich sollten drei Viertklässler unsere Mannschaft vertreten, von denen zwei Jungen vor zwei Jahren als Zweitklässler die Qualifikation mit erkämpften. Leider machte Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung, doch eine Absage war keine Option. So entschieden wir, mit unseren fleißigen jungen Talenten – drei Zweitklässler und einem Drittklässler – doch teilzunehmen. Das „Zwergen-Quartett“ war auch in den letzten Wochen recht aktiv und lernte in den Kursen der Schachschule Leipzig sehr fleißig. Als mit Abstand jüngstes Team schlugen sich aber Finn Tilgner, Julius Riedel, Hannes Jackisch und Arthur Sawatzki nicht nur wacker, sondern trumpften frech auf. Zwar war man dann doch durch fehlende Wettkampferfahrung der mit 4.-Klässlern ausgerüsteten Top-3-Teams unterlegen, doch gegen die restlicheKonkurrenz blieb man unbesiegt und gewann bei nur einem 2:2-Unentschieden alle anderen Vergleiche. Das reichte zu Platz 4 und nötigt großen Respekt ab, wenn man bedenkt, dass bis auf Julius kein Spieler auf der Ebene einer Landesmeisterschaft je einen Wettkampf bestritt. Dabei war Finn mit 4 Punkten unser Top-Scorer. Die glitzernden Sieger-Pokale gingen an die Leipziger Teams der siegenden Auwald-Schule und der drittplatzierten 60. GS sowie an die 117. GS Dresden, die Vizemeister wurde. Auch die drei Qualifikationsplätze zum Bundesfinale, das über 4 Tage im Mai in einem tollen Kinder-Ferienhotel in Thüringen stattfindet, teilen sich diese Teams auf. Doch nicht zu früh geärgert: Denn als potenzieller Nachrücker steht unser Team in der Warteschleife ziemlich weit vorn, sollten bundesweit reservierte Startplätze nicht genutzt werden. Das ist in diesen Tagen gar nicht so abwegig, zumal die Jahre zuvor auch stets vier Qualifikationsplätze nach Sachsen gingen. Also wer weiß, ob unsere vier Helden nicht vielleicht doch noch die Koffer für die Reise in den Thüringer Wald packen dürfen… Wir halten uns bereit für den nächsten Husarenritt im königlichen Spiel.                                                                                                           
                                                                                                                               – Bericht: S. Sorge